Heute Nacht wurde das Privatauto von Tino Chrupalla auf seinem Grundstück durch einen Brandanschlag zerstört. Er selbst zog sich wohl beim Löschversuch eine Rauchvergiftung zu, ist aber glücklicherweise nicht schwerer verletzt. Bei aller Erleichterung, dass ihm oder Mitgliedern seiner Familie nichts Schlimmeres passiert ist, ist die Entwicklung, dass sich Volksvertreter ihres Lebens vor allem in ihrem privaten Umfeld nicht mehr sicher sein können, erschreckend. Wir dürfen diese brutalen Gewaltauswüchse nicht weiter hinnehmen.
Mit Schuldzuweisungen muss man sich zurückhalten, bis man die Ermittlungsergebnisse kennt, aber es ist schon bezeichnend, dass dieser Vorfall in der Presse und bei den anderen Parteien kaum Reaktionen hervorruft. Man stelle sich vor, das wäre einem Vertreter der Grünen passiert. Man könnte die Empörungswelle über die AfD kaum eindämmen und die Sondersendungen bei ARD und ZDF nicht mehr zählen.
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