Die Bundes und die Landesregierung macht ernst mit ihren Impforgien. In den Städten und Landkreisen nehmen reihenweise Impfzentren die Arbeit auf. Egal welcher Impfstoff es ist, keiner ist ausreichend getestet, Nebenwirkungen sind weitgehend unerforscht. Ist es so abwegig, eine perfide Strategie dahinter zu vermuten, dass erst die Senioren durchgeimpft werden, bevor es an die Pflegekräfte und Ärzte geht, die sich täglich der Möglichkeit einer Infektion aussetzen?

Die Menschen die mit der Durchführung beauftragt worden sind, können für diese kurzsichtigen politischen Entscheidungen nichts. Mir war es daher wichtig, gleich zu Beginn der Arbeitsaufnahme des Impfzentrums Neubrandenburg mir ein Bild vom Organisationsgrad und von den Arbeitsbedingungen zu machen und den Mitarbeitern und Helfern für Ihren Einsatz zu danken.

Besorgt bin ich über den Durchsatz an Impfungen, der derzeit kaum mehr als 25 Impfungen pro Tag erlaubt. Hier rächt sich die chaotische Politik der Bundes- und Landesregierung, die es versäumt haben, beizeiten ausreichend Impfstoff zu kaufen. Ausreichend Personal ist augenscheinlich vorhanden. Laut Chefkoordinator des Landkreises MSE für die Corona-Impfungen Herrn Sebastian Buse sollte am 19. Januar sogar ein weiteres Impfzentrum in Waren öffnen. Dazu arbeiten daneben vier mobile Impfteams die Senioren- und Pflegeheime ab.

In Berlin werde ich mich dafür einsetzen, dass die Impfzentren alles das bekommen, was sie brauchen. Aber eines muss ganz klar sein. Eine Impfpflicht darf und kann es nicht geben, und zwar auch nicht eine durch die Hintertür, wie es offenbar Heiko Maas vorschwebt. Der Abbau der ohnehin weitgehend unverhältnismäßigen Freiheitseinschränkungen für die Menschen in unserem Land darf keinesfalls an eine Corona-Impfung geknüpft werden.

Kategorien: Corona

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