Während in der Corona-Krise nahezu ausschließlich über Corona-Tote gesprochen wurde, rückten immer weiter andere dramatische Fälle im Gesundheitsbereich in den Hintergrund. Menschen meiden aus Angst den Arztbesuch oder das Krankenhaus setzt andere akut erkrankte Patienten nach hinten in die Warteschlange. Denn schließlich sollen diejenigen rankommen, die mit Corona zu tun haben.

 

Solche Aktionen sind nichts anderes als eine weitere Gefährdung bedürftiger Patienten, die nun lange auf ihre Operation oder Behandlungen warten müssen. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschrieb die Auswirkungen der Pandemie auf Krebsbehandlungen als „katastrophal“. Vergangenes Jahr wurden bei 2,7 Millionen Menschen (in der EU) Krebs diagnostiziert. Daran verstarben an die 1,3 Millionen Menschen. Auch wenn Krebs ein jahrzehntelanges Problem ist, schrecken diese Zahlen immer wieder auf. Es muss allen Patienten geholfen werden. Sie verdienen eine frühzeitige und ordentliche Behandlung, ohne schuldhaftes Zögern.

 

Doch mit den zahlreichen Problemen, die viele Krankenhäuser und Kliniken haben, wird Tag für Tag uns wieder vor Augen geführt, wie unser Gesundheitssystem in den letzten Jahrzehnten durch die Regierenden unzählige Male kaputtgespart wurde.

 

https://www.n-tv.de/wissen/Viele-Krebsdiagnosen-bleiben-unentdeckt-article22339826.html

 

 

Kategorien: Corona

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