Der Amoklauf von Hanau war gar keine rechtsextremistische Tat. Zu diesem Schluss kommt das BKA in einem kürzlich veröffentlichten Zwischenbericht.
Was wurde nicht alles geschrieben in den Tagen nach dem Attentat. In nie dagewesener Schnelligkeit wurde ein rechtsextremistisches Szenario aufgebaut, so dass sich der Eindruck einer wohlorchestrierten Inszenierung quasi aufdrängte. Die gespielte Empörung richtete sich nicht auf die schreckliche Tat an sich. Auch die Opfer und deren Familien spielten in der öffentlichen Wahrnehmung irgendeine Rolle. Nein, der Mord musste für eine beispiellose Kampagne gegen die größte deutsche Oppositionspartei herhalten. In den Staatsmedien wurde die AfD quasi schon als Auftraggeber hingestellt. Im Bundestag folgte eine Hetzdebatte inklusive der Einsetzung einer Regierungsabteilung gegen Rechtsextremismus. Offene Forderungen nach einem Verbot der AfD waren an der Tagesordnung.
Das BKA bestätigt nun: Es war die Tat eines Wahnsinnigen, der sich in Verschwörungstheorien hineingesteigert hat. In den Staatsmedien? Nichts! Der Spiegel rudert verschwurbelt zurück, ohne aus seinem Wolkenkuckusheim ausbrechen zu können, übrigens irgendwo auf „Seite 7“.
Der Fall von Hanau zeigt: Deutschland ist an einem gefährlichen Punkt angekommen. Einem Punkt, bei dem die Mehrheitsparteien in trauter Eintracht mit den Medien unliebsame Kritiker schamlos, öffentlich und unwidersprochen diffamieren können. Demokratie ist nur noch ein Lippenbekenntnis. Gesinnungsdiktatur ist das, was gewollt ist.
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