In Greifswald (MV) wurden in letzter Zeit groteske Plakate entdeckt. Sie zeigen eine Frau im Patientenkittel, die scheinbar einen Uterus oder eine Plazenta in der Hand hält und diese mit einem Skalpell drauf sticht. Daneben die Aufschrift „meine blutlinie endet mit mir“. Eine gewisse Frau Sophia Schütze soll die Urheberin des Bildes sein.


Viel spannender ist doch zu erfahren, wer diese „Kunstaktion“ unterstützt. Gefördert wird das unter anderem von der Universität Greifswald (ehemals Ernst-Moritz-Arndt-Universität). Dass nun dieses durchaus wichtige und heikle Thema von angeblichen Künstlern auf diese Weise aufgegriffen wird, ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Es kann nicht sein, dass Universitätsmittel für solche fragwürdigen und gewaltverherrlichenden Plakate – in diesem Fall kann man vielleicht schon von Propaganda reden – missbraucht wurden.

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