Deutschland gibt ein jammervolles Bild ab. Eine gescheiterte Ministerin wird ins höchste Brüsseler Amt abgeschoben und AKK – abgesehen von ein paar Jahren im besseren Landratsamt Saarbrücken – völlig unerfahren, wird auf den wohl schwierigsten Ministerposten gesetzt. Zwei rein taktische Manöver, um den Koalitionsfrieden zu bewahren und die neue Hackordnung in der CDU zu manifestieren. Der fachpolitische Anspruch an diese zwei Personalentscheidungen ist gleich null. Dabei ist der unerledigte Aktenstapel im Verteidigungsministerium hoch. Die dringlichste Aufgabe, das Vertrauen der Bundeswehr zurückzugewinnen, wird so kaum gelingen. Die einst staatstragende CDU ist zur reinen Postenschachertruppe verkommen.
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Im Gedenken an die Helden vom 17. Juni 1953
Nahezu eine Millionen Bürger sind am 17. Juni 1953 auf die Straße gegangen, um ihren Unmut über eine geplante Erhöhung der Arbeitsnormen auszudrücken. Doch die vielen Arbeiter wollten mehr: ein geeintes Deutschland in Frieden und Weiterlesen…
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